Samstag, Juni 05, 2004
Weltweit erste Brüterei für Bio-Küken: Die erste Bio-Brüterei weltweit gibt es nach Angaben der Zeitschrift bio aktuell seit letztem Herbst im luzernischen Oberkirch in der Schweiz.
Die Brüterei mit dem Namen "bibro ag" beziehe ihre Eier von sechs knospezertifizierten Öko-Höfen. Da in der Brüterei nur Bio-Küken ausgebrütet würden, könnten Verwechslungen ausgeschlossen werden. Die ganze Kette der Eierproduktion entspreche lückenlos den Richtlinien des Öko-Landbaus.
Jede Herde Küken, welche die Brüterei verlasse, erhalte einen Kükenpass. Dieses Dokument begleite die Küken während der Junghennenaufzucht bis in den Legehennenstall. Auf dem Pass werden neben Impfungen auch Informationen über den Gesundheitszustand dokumentiert. Mit dem Kükenpass könne der Werdegang einer Bio-Herde jederzeit über zwei Generationen hinweg rückverfolgt werden.
Der Schweizer Dachverband Bio Suisse habe als erster Bio-Landbauverband Weisungen für Brütereien definiert. Die Grundlagen für eine inhaltliche Verbesserung des Brutbetriebes im Sinne des ökologischen Landbaus seien damit gelegt.
Um den Brutprozess im Sinne des Bio-Landbaus weiter verbessern zu können, sei jedoch noch einiges an Arbeit zu leisten. Es müsse in diesem Bereich noch intensiv geforscht werden. Um Forschungsarbeiten zu finanzieren, sei die bibro ag auf der Suche nach Partnern.
Quelle: Stiftung Ökologie und Landbau
Die Brüterei mit dem Namen "bibro ag" beziehe ihre Eier von sechs knospezertifizierten Öko-Höfen. Da in der Brüterei nur Bio-Küken ausgebrütet würden, könnten Verwechslungen ausgeschlossen werden. Die ganze Kette der Eierproduktion entspreche lückenlos den Richtlinien des Öko-Landbaus.
Jede Herde Küken, welche die Brüterei verlasse, erhalte einen Kükenpass. Dieses Dokument begleite die Küken während der Junghennenaufzucht bis in den Legehennenstall. Auf dem Pass werden neben Impfungen auch Informationen über den Gesundheitszustand dokumentiert. Mit dem Kükenpass könne der Werdegang einer Bio-Herde jederzeit über zwei Generationen hinweg rückverfolgt werden.
Der Schweizer Dachverband Bio Suisse habe als erster Bio-Landbauverband Weisungen für Brütereien definiert. Die Grundlagen für eine inhaltliche Verbesserung des Brutbetriebes im Sinne des ökologischen Landbaus seien damit gelegt.
Um den Brutprozess im Sinne des Bio-Landbaus weiter verbessern zu können, sei jedoch noch einiges an Arbeit zu leisten. Es müsse in diesem Bereich noch intensiv geforscht werden. Um Forschungsarbeiten zu finanzieren, sei die bibro ag auf der Suche nach Partnern.
Quelle: Stiftung Ökologie und Landbau
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